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Was kostet eine Überführung?

Eine Überführung kostet im Nahbereich mit Personal 200 bis 550 €, bei Fahrten über größere Strecken 2,50 bis 7,00 € je Kilometer (Aeternitas, Preisspannen, Seite ohne Datumsangabe, abgerufen am 18.10.2026).

Überführung im Nahbereich, mit Personal
200 – 550 €

Quelle: Aeternitas, Preisspannen für Bestatterleistungen, Seite ohne Datumsangabe, abgerufen am 18.10.2026. Aeternitas nennt einen üblichen Rahmen, keine Mindest- oder Höchstbeträge. Aus dem Ausland nennen wir keine Pauschale.

Was kostet eine Überführung im Inland?

FallKosten
Überführung im Nahbereich, mit Personal200 – 550 €
Regional oder überregional, mit Personal, je Kilometer2,50 – 7,00 €
Rechenbeispiel 100 km (100 × 2,50 bis 7,00 €)250 – 700 €
Rechenbeispiel 300 km (300 × 2,50 bis 7,00 €)750 – 2.100 €
Rechenbeispiel 600 km (600 × 2,50 bis 7,00 €)1.500 – 4.200 €

Die Rechenbeispiele sind reine Multiplikation der Spanne, ohne Zuschläge. Ob der Bestatter die Strecke einfach oder mit Rückfahrt rechnet und ob es Zuschläge für Nacht, Wochenende oder erschwerte Abholung gibt, nennen die Quellen nicht. Das gehört schriftlich ins Angebot. Die Spannen unseres Kostenrechners (Stand 2026) fassen die Überführung mit Versorgung und Formalitäten unter „Grundleistungen“ zusammen.

Was in der Überführung steckt

Aeternitas führt die Überführung als eigene Position im Bestatterangebot: Abholung und Überführungen zum Bestattungsunternehmen, zum Friedhof und gegebenenfalls zum Krematorium. Eine Spanne „mit Personal“ heißt: Die Kosten für die Träger sind schon enthalten. Fragen Sie im Angebot nach, ob mehrere Fahrten (etwa zum Krematorium) einzeln oder zusammen berechnet werden.

Überführung Schritt für Schritt

  1. Tod feststellen lassen. Ein Arzt stellt die Todesbescheinigung aus. Sie wird für die Überführung gebraucht. Wie das im Einzelnen abläuft, steht in Todesfall: Was ist zu tun?.
  2. Kühlung innerhalb der Frist. Je nach Bundesland bleiben 24 bis 48 Stunden, meist 36, um Verstorbene in eine Kühlmöglichkeit zu bringen (Aeternitas, Ratgeber Leistungs- und Preisvergleich, ohne Datumsangabe, abgerufen 18.10.2026). Für ein Angebot reicht diese Zeit in der Regel.
  3. Angebot einholen und Abholung getrennt ausweisen lassen. Heim oder Klinik rufen oft „ihren“ Bestatter. Weitere Angebote einzuholen ist laut Aeternitas ohne Probleme möglich. Ist die Abholung bereits erfolgt, zeigt ein getrennter Posten, was ein Wechsel kosten würde.
  4. Strecke klären. Wo soll bestattet werden? Jeder Kilometer zählt (siehe Tabelle). Bei weiter Entfernung kann eine Feuerbestattung mit Urnenversand günstiger sein, siehe Einäscherung.
  5. Bestattung planen. Die Bestattung selbst folgt gewöhnlich innerhalb von vier bis zehn Tagen nach dem Tod, je nach Bundesland (Aeternitas). Die Kosten der gewählten Bestattungsart finden Sie bei Erdbestattung und Feuerbestattung.
  6. Rechnung mit Angebot abgleichen. Vergleichen Sie veranschlagte und berechnete Leistung Position für Position (Aeternitas). Beim Vergleich mehrerer Angebote hilft Bestattungsangebote vergleichen.
Wer überführen darf, regeln die Bestattungsgesetze der Länder. In Baden-Württemberg etwa darf der Transport von Verstorbenen im öffentlichen Straßenverkehr nur durch Bestattungsunternehmen erfolgen (Stadt Gerlingen, Freigabe 09.01.2026, abgerufen am 17.10.2026). Fragen Sie beim Bestatter oder beim Ordnungsamt nach, bevor Sie eine Überführung selbst übernehmen wollen.

Überführung aus dem Ausland

Hier gibt es keine verlässliche Pauschale: Die Kosten hängen vom Sterbeland, der Strecke und der Transportart ab, der Transport auf dem Landweg ist in der Regel günstiger als ein Flug (EVZ Deutschland, aktualisiert 07.09.2026, abgerufen 18.10.2026). Dazu kommen das Bestattungsunternehmen im Sterbeland, Gebühren für Dokumente und die Leistungen des deutschen Bestatters. Für das Sterbeland gelten eigene Vorgaben zu Sarg und Papieren (zum Beispiel Leichenpass), einheitliche weltweite Standards gibt es nicht. Der Bestatter klärt das mit Ihnen und fragt bei Bedarf bei der deutschen Auslandsvertretung nach. Mehr dazu in Todesfall im Ausland: Kosten.

Wer die Kosten tragen kann

Prüfen Sie vor jeder Beauftragung die Policen des Verstorbenen: Reiseversicherungen übernehmen in manchen Fällen Überführungskosten (EVZ Deutschland, aktualisiert 07.09.2026, abgerufen 18.10.2026). Ob das im Einzelfall gilt, steht in den Vertragsbedingungen. Ohne Versicherungsschutz tragen die Angehörigen die Überführungskosten selbst.

Wo sich sparen lässt

Die Gesamtkosten einer Bestattung zeigt die Übersicht Bestattungskosten 2026.

Quellen
Aeternitas e.V. (Verbraucherinitiative Bestattungskultur), Preisspannen für Bestatterleistungen: Übliche Preisspannen und Bestattungsunternehmen, beide Seiten ohne Datumsangabe, abgerufen am 18.10.2026. Aeternitas, Ratgeber „Leistungs- und Preisvergleich des Bestatterangebots“, ohne Datumsangabe, abgerufen am 18.10.2026. EVZ Deutschland, Todesfall im Ausland, aktualisiert 07.09.2026, abgerufen am 18.10.2026. BayernPortal, Überführung eines Verstorbenen, Stand 19.05.2026, abgerufen am 18.10.2026. Stadt Gerlingen, Lebenslage „Überführung“ (Rechtsgrundlage BestattG BW, Freigabe 09.01.2026), abgerufen am 17.10.2026. Alle übrigen Angaben: Spannen unseres Kostenrechners, Stand 2026.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Überführung?

Im Nahbereich mit Personal 200 bis 550 €, bei regionalen und überregionalen Fahrten 2,50 bis 7,00 € je Kilometer (Aeternitas, Preisspannen, Seite ohne Datumsangabe, abgerufen am 18.10.2026). Rechenbeispiel ohne Zuschläge: 300 km ergeben 750 bis 2.100 €.

Was kostet eine Überführung aus dem Ausland?

Dafür gibt es keine verlässliche Pauschale, die Kosten hängen von Land, Strecke und Transportart ab. Hinzu kommen Bestatter im Sterbeland und in Deutschland. Der Transport auf dem Landweg ist in der Regel günstiger als ein Flug (EVZ Deutschland, aktualisiert 07.09.2026, abgerufen 18.10.2026). Prüfen Sie zuerst die Reiseversicherung des Verstorbenen.

Muss ich den Bestatter nehmen, der abgeholt hat?

Nein. Weitere Angebote einzuholen ist laut Aeternitas ohne Probleme möglich. Lassen Sie sich die Abholung getrennt im Angebot ausweisen, dann sehen Sie, was ein Wechsel kostet.

Wie schnell muss der Verstorbene gekühlt werden?

Je nach Bundesland bleiben 24 bis 48 Stunden, meist 36, um Verstorbene in eine Kühlmöglichkeit zu bringen (Aeternitas, Ratgeber Preisvergleich, ohne Datumsangabe, abgerufen 18.10.2026). Die Bestattung selbst folgt gewöhnlich innerhalb von vier bis zehn Tagen nach dem Tod.

Welche Papiere braucht eine Überführung?

Im Inland zunächst die ärztliche Todesbescheinigung, den Rest klärt der Bestatter mit Ihnen. Einen Leichenpass braucht es in Bayern nur, wenn das Zielland oder ein Durchfuhrland ihn verlangt (BayernPortal, Stand 19.05.2026, abgerufen 18.10.2026); in den anderen Ländern gilt eigenes Recht. Bei Verdacht auf einen nicht natürlichen Tod ist in Bayern zusätzlich die Bestattungsgenehmigung der Staatsanwaltschaft nötig.

Zahlt eine Versicherung die Überführung?

Reiseversicherungen übernehmen in manchen Fällen Überführungskosten (EVZ Deutschland, aktualisiert 07.09.2026, abgerufen 18.10.2026). Prüfen Sie die Policen des Verstorbenen vor der Beauftragung.

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